Narzissten und Energie – Vampire

Immer wieder lese ich im Internet von Narzissten, Energie-Vampiren und Fragen wie: Kann ein Narzisst geheilt werden?

Meine Frage….. kann ein Opfer geheilt werden?

Ich kenne Narzissten nur zu gut, doch sie sind es nur solange, ich es zulasse, solange ich sie brauche, um mich weiter klein zu machen.

Mittlerweile weiß ich sogar nicht, wer „ärmer“ dran ist……

der Narzisst, der ständig Energie und Anerkennung braucht oder das Opfer, dass ebenso ständig gebraucht werden muss.

Als ich erkannt habe, das mein Leben wundervoll ist, dass ich allein es bestimme, wie es mir geht und was ich tue, ohne schlechtes Gewissen………..

seitdem gibt es keine Narzissten mehr, auch keine Energieräuber, sondern Menschen, die auf der Suche nach Liebe sind.

Und in Wahrheit gibt es keine Trennung, sondern nur eine Ergänzung. Der andere ist das, was du brauchst

Geburtstage

Im Laufe der Zeit…………

heute vor 25 Jahren habe ich mein jüngstes und letztes Kind geboren und er ist mittlerweile ein junger Mann geworden. Und doch habe ich das Gefühl, es ist erst gestern gewesen.

Ich weiß noch, wie ich mit ihm nach Hause gekommen bin und seine Geschwister gestaunt haben, so ein kleiner Bruder. Sanft haben sie ihn am Kopf berührt und waren ganz verliebt in ihn. Wie schnell die Zeit vergeht, Minute für Minute, Stunde um Stunde………. und wir hetzen und eilen, weil wir meinen alles ist so wichtig.

Und auch wieder heute spüre ich, dass es die kleinen Dinge sind, die wirklich wichtig sind. Die Dinge, für die wir oftmals kein Geld brauchen und die uns im Herzen berühren, ganz tief und für immer.

Danke Sören, Lena und Lasse, dass es euch gibt.

 

Wenn ich noch einmal……….

Vier wunderschöne Tage bei meiner Tochter und ich denke jeden Tag an sie, wie sie weiter ihren Garten anlegt, die Blumen pflanzt und gerne wäre ich dort und würde ihr helfen.

Es ist ein Loslassen große Kinder zu haben, ihnen vertrauen, dass sie ihr Leben meistern und so gestalten, wie sie es sich wünschen. Manchmal möchte ich die Zeit zurück drehen und ihnen noch schnell das geben, was ich heute meine, ihnen damals zu wenig gegeben zu haben.

Dann denke ich an die Geschichte der alten Frau, die an ihrem Lebensabend sagt:

Wenn ich noch einmal von vorne beginnen könnte, dann würde ich noch mehr lieben, noch mehr lachen, noch mehr den Sonnenschein genießen, noch mehr mit den Kindern spielen und noch mehr einfach nur leben………..

zum Glück bin ich noch nicht an meinem Lebensabend angelangt, deshalb werde ich genau das heute tun:

Lieben, leben, genießen, lachen und all die Dinge tun, die mein Herz erfreut.

Foto: http://www.sabua.de/

Was ist wirklich wichtig?

Immer wieder ertappe ich mich bei dieser Frage?

Was ist für mich wichtig? Und das sind ganz selten Dinge, die mit Ansehen und Geld zu tun haben. Es sind die kleinen stillen Begegnungen, die Zeit mit mir selber, das Innehalten, nette Gespräche und Freiheit!

Freiheit wird für mich immer wichtiger und zur Grundessenz des Lebens und ich unterscheide da sehr zwischen Verpflichtungen, die ich freiwillig angenommen habe und auferlegten Verpflichtungen oder Manipulationen.

Wenn ich zum Beispiel einem Tier den Raum gebe bei mir zu leben, übernehme ich auch ein Stück Verantwortung. Ein Hund kann nicht selbständig draußen sein Fressen jagen, dass ist hier verboten und so verpflichte ich mich ihn zu füttern und mit dem Hund nach draußen zu gehen. Das gleich gilt für Kinder und Menschen, die sich nicht selbst versorgen können, weil sie alt oder schwach sind.

Menschen, die jedoch meinen, ich müsste so denken wie sie, weise ich zurück, ebenso welche, die über meine Zeit verfügen wollen und andere, die versuchen, mir ein schlechtes Gewissen zu machen.

Das sind die Dinge, die mich schwächen, die mir Energie rauben und die ich nicht mehr bediene.

Jeder von uns ist frei, es ist sein eigenes Leben und all zu oft wird versucht, uns in Verträge zu binden, uns in Verantwortlichkeiten zu bringen, die nicht unsere sind. Da müssen wir uns erklären, wir müssen uns in Versicherungen absichern und uns rechtfertigen. Kann ich überhaupt ein Recht fertigen? Oder heißt es nicht eher, es allen recht machen?

Aus manchen Verbindlichkeiten kann ich mich im Moment vielleicht noch nicht lösen oder es würde mich sogar noch unfreier machen, also schließe ich da vielleicht schon Kompromisse und bediene sie.

Doch überall dort, wo es leicht fällt sich zu lösen, entbinde ich mich. Und ebenso entbinde ich dich……………

 

Vom müssen und wollen…..

Bei längeren Autofahrten höre ich immer gerne Vorträge. So habe ich mir unter anderem den Vortrag Gesundheit von Andreas Winter angehört und finde seinen Spruch genial:

Müssen macht müde, wollen macht wach!

Oder mit meinen Worten, dass was dir Freude macht, gibt dir Energie, dass was du tun musst, raubt sie dir.

Der Wandel liegt in dir.

Foto: unsplash.com

Kein Internet

Nach viel Planen, Schreiben, Flyer erstellen habe ich mir vorgenommen mich Pfingsten auszuruhen, zu lesen, vielleicht ein ganz bisschen an meiner Homepage basteln und nun gibt es durch einen Blitzschlag kein WLAN…. sozusagen Funkstille! Lazy days !

Kreativ sein in der Küche

Eigentlich habe ich mir für heute was anderes vorgenommen, aber ich weiß, dass es manchmal wenig Sinn macht, etwas Kreatives zu tun wozu mein Herz gerade nicht JA sagt. Im Prinzip wird es nichts!

Aber ich hatte Lust mit Lebensmitteln zu experimentieren, so hatte ich mir doch schon vor Tagen eine kleine Eismaschine gekauft und noch nicht benutzt. Dazu fand ich im Kühlschrank frische Erdbeeren und fettarmen Biojoghurt (leider noch aus Kuhmilch), also erstmal pürieren, abschmecken……….. und ich muss sagen: geschmacklich ist das Eis eine Wucht, der Erdbeergeschmack kommt toll raus und es ist nur ganz wenig süß, weil ich lediglich etwas Agavendicksaft benutzt habe. Leider war die Konsistenz noch sehr weich, so musste ich nachfrieren und das verdirbt ein wenig die Geschmeidigkeit. Eine Freundin gab mir nun den Tipp mit Johannisbrotkernmehl, also weiter probieren.

Dann sah ich, dass ich noch einige Päckchen Mandeln hatte, ich wollte mal selber Mandelmilch herstellen und so überkam es mich gebrannte Gewürzmandeln zu machen. Auch dieses Rezept habe ich schon lange, aber noch nie probiert. Wahnsinn, allein der Geruch im Haus ist schon ein Erlebnis, ganz vom Geschmack der Mandeln. Davon habe ich mir aber nur ein paar gegönnt und werde den Rest verschenken, wenn sie den Ansturm eines Hausbewohners überleben. Die Gewürzmandeln sind ganz vegan und beim Eis werde ich nächsten Mal Lupinenjoghurt verwenden, mal sehen wie da der Geschmack ist.

Kochen, backen und mit Lebensmitteln zu hantieren ist für mich Genuss pur und ich kann mich dabei wunderbar erden.

Auch wenn etwas nicht hundertprozentig gelingt, gebt bitte nicht auf. Manchmal entsteht sogar durch ein Missgeschick ein ganz neues sensationelles Rezept.

Rezept für Erdbeereis:

300 g pürierte Erdbeeren, 500 g Joghurt ( ich habe fettarmen Naturjoghurt verwendet), 4 -5 Teelöffel Agavendicksaft,  etwas Naturvanille

Zutaten in der Eismaschine nach Gebrauchsanweisung des Gerätes herstellen.

 

Rezept Gewürzmandeln:

200 g Mandel (Haut abschälen – ich habe dabei in der Sonne gesessen und Vitamin D3 aufgetankt), 2 Teelöffel Zimt,  1 gute Messerspitze Muskatnuss, Pfeffer, Kardamon, Nelke (alles gemahlen), etwas Naturvanille, 100 ml Wasser, 100 g Zucker

Die abgezogenen Mandeln 10 Minuten auf dem Blech im Backofen bei 150 Grad rösten lassen bis sie leicht braun sind. Dann in einer Pfanne das Wasser, den Zucker und alle Gewürze verrühren und mit den Mandeln aufkochen. Unter Rühren weiter köcheln und trocknen lassen, bis alle Flüssigkeit fast weg ist. Die Mandeln auf einem eingefetteten Blech auskühlen und trocknen lassen. Lecker!!!!!

 

Steine im Weg

Vor vielen Jahren hatte ich das Gefühl, ich müsste mein Leben komplett umkrempeln. Nichts passte mehr, ich war unglücklich und mein Körper meldetet sich mit Tinnitus, Hautproblemen, Erschöpfungssyndrom und vielen anderen Störungen. Doch der Berg mit Steinen, die auf meinem Weg lagen, erschien mir gigantisch.

Zu der Zeit traf ich einen jungen Mann, der sich schon früh mit Tai Chi beschäftigte und viel über das Leben nachdachte.

Im gemeinsamen Gespräch erzählte ich ihm von meinem gigantischen Steinhaufen und dass ich nicht wüsste, wo ich anfangen sollte und ob ich es überhaupt schaffen würde, diesen riesigen Berg ab zu tragen. Vor allen Dingen, weil ich das Gefühl hatte, dass einige Steine geradezu große Felsen waren.

Er riet mir damals, mich auf die kleinsten Steine zu konzentrieren und dort anzufangen. Ebenso empfahl er mir, mir Zeit zu lassen und Stein für Stein aufzunehmen, mir anzuschauen und ihn wegzutragen. Nach und nach würde das Fehlen der kleinen Steine auch automatisch die großen bewegen und wahrscheinlich würde der ein oder andere Stein von alleine ins Rollen kommen und sich entfernen.

Bis heute habe ich das Bild, dass vor meinem geistigen Auge entstand nicht vergessen und dass ist nun schon über 20 Jahre her. Und ich bin tatsächlich mit den kleinen Steinen angefangen, Steinchen für Steinchen und es passierte folgendes:

Wie erwartet brachte das Fehlen der kleinen Steine den großen Haufen wirklich in Bewegung und mancher große Brocken rollte von alleine weg, doch es geschah noch etwas ganz Verrücktes. Beim näheren Hinsehen entpuppten sich die großen Steine zum Teil als Attrappen, sie waren entweder aus einer Art Pappe oder wie aus Schaumstoff und ich konnte sie mühelos entfernen.

Heute ist der Haufen sehr viel kleiner geworden und er hat sich fast aufgelöst, manchmal spiele ich auch mit den restlichen Steinchen, baue etwas Schönes aus ihnen und sie stören mich nicht mehr. Manchmal löst sich der ein oder andere spielerisch auf, es ist jedoch eine unglaubliche Erfahrung für mich, wenn ich an früher und meine Ängste denke.

Wie gesagt, damals erschien mir der Berg gigantisch und unüberwindbar, heute liegen vereinzelt ein paar nette Kieselsteinchen herum und sie behindern mein Weitergehen nicht mehr.

Veränderung beginnt in dem Moment, wo du beim ersten Stein anfängst und sei er noch so klein, wichtig ist jedoch, dass du beginnst.

Noch heute……..jetzt!

 

Warum vegan?

Ich war noch nie der große Fleischesser und schon als Kind bekam ich Fleisch manchmal nicht herunter.

Uns so gab es immer wieder Zeiten, in denen ich vegetarisch lebte, manchmal über viele Jahre und dann gab es zwischendurch auch mal wieder Fleisch auf dem Teller. Doch 2010 war für mich eines Tages klar: Es geht nicht mehr, ich bekam keinen Bissen mehr hinunter. Ich konnte es nicht mehr mit mir vereinbaren, dass für meine Essenslust ein Tier eingesperrt, misshandelt und am Ende sogar getötet wird.

Nun gab es immer wieder Phasen, da wechselte ich zwischen vegetarisch und vegan und das ist bis heute so geblieben.

Zum einen ist es ganz klar die Gewohnheit, die mich immer wieder zu Milch und Käse führt, zum anderen gibt es noch zu wenig Alternativen.

Der Pizzabäcker um die Ecke benutzt nun mal Käse aus tierischer Milch und ich liebe ab und zu einfach Pizza!

Doch mein Weg ist es, immer mehr auf tierische Milchprodukte zu verzichten und umzustellen. Auf dieser Seite möchte ich von meinen Erfahrungen berichten, Rezepte mit euch teilen und ich freue mich über Anregungen von euch. Bitte nutzt dafür die Kommentarfunktion.

Fotos: pixabay

Sage ich lieber nichts mehr………..

Sag ich lieber nichts mehr?

Beobachte ich einfach nur noch und schweige lieber?

Gestern gab es zwei Situationen, in denen ich vielleicht doch lieber geschwiegen hätte…… ich hätte dann meine Ruhe gehabt, doch das hätte sich ebenso unrichtig angefühlt.

Und so habe ich mich der Kritik ausgesetzt, dem Unmut und der Disharmonie und doch komme ich im Nachhinein immer wieder an den Punkt mich zu fragen, ob es das wirklich wert war. Was habe ich dadurch erreicht? War das wirklich wichtig?

Natürlich würde der ein oder andere nun sagen: Du hattest doch recht! Wäre ja noch schöner, wenn wir unsere Meinung nicht mehr sagen dürften. Doch wenn mein Herz sich nachher schwer anfühlt, kann es dann mein Weg sein…………

Warum bin ich nicht im Vertrauen, dass alles seinen Lauf nimmt und sich immer auch zu meinem Besten entwickelt? Heute wünsche ich mir noch ein wenig achtsamer zu sein.