Was ist wirklich wichtig?

Immer wieder ertappe ich mich bei dieser Frage?

Was ist für mich wichtig? Und das sind ganz selten Dinge, die mit Ansehen und Geld zu tun haben. Es sind die kleinen stillen Begegnungen, die Zeit mit mir selber, das Innehalten, nette Gespräche und Freiheit!

Freiheit wird für mich immer wichtiger und zur Grundessenz des Lebens und ich unterscheide da sehr zwischen Verpflichtungen, die ich freiwillig angenommen habe und auferlegten Verpflichtungen oder Manipulationen.

Wenn ich zum Beispiel einem Tier den Raum gebe bei mir zu leben, übernehme ich auch ein Stück Verantwortung. Ein Hund kann nicht selbständig draußen sein Fressen jagen, dass ist hier verboten und so verpflichte ich mich ihn zu füttern und mit dem Hund nach draußen zu gehen. Das gleich gilt für Kinder und Menschen, die sich nicht selbst versorgen können, weil sie alt oder schwach sind.

Menschen, die jedoch meinen, ich müsste so denken wie sie, weise ich zurück, ebenso welche, die über meine Zeit verfügen wollen und andere, die versuchen, mir ein schlechtes Gewissen zu machen.

Das sind die Dinge, die mich schwächen, die mir Energie rauben und die ich nicht mehr bediene.

Jeder von uns ist frei, es ist sein eigenes Leben und all zu oft wird versucht, uns in Verträge zu binden, uns in Verantwortlichkeiten zu bringen, die nicht unsere sind. Da müssen wir uns erklären, wir müssen uns in Versicherungen absichern und uns rechtfertigen. Kann ich überhaupt ein Recht fertigen? Oder heißt es nicht eher, es allen recht machen?

Aus manchen Verbindlichkeiten kann ich mich im Moment vielleicht noch nicht lösen oder es würde mich sogar noch unfreier machen, also schließe ich da vielleicht schon Kompromisse und bediene sie.

Doch überall dort, wo es leicht fällt sich zu lösen, entbinde ich mich. Und ebenso entbinde ich dich……………